Nachtkerze: lecker im Salat, heilend als Tee bei Erkältungen, schmackhaft für Gartenvögel.

Wir lüften unbekannte Vorzüge des Nachtkerzengewächses.

Nachtkerze, ein interessanter Name für etwas, was nicht annähernd mit Lichtspenden in der Dunkelheit zu tun hat. Man braucht kein Streichholz und kein Feuerzeug um hellen Glanz zu entfachen. Viel mehr glänzt die Nachtkerze durch ihre wunderschönen Blüten, die dem Wildkraut ihren ausgefallenen Namen verdankt.

 

 

Die Nachtkerze ist essbar und verfügt über essenzielle Fettsäuren (Nachtkerzenöl).

 

 

 

Die Nachtkerze ist eine zweijährige Pflanze und gehört zu den Nachkerzengewächsen. Alle Teile der Pflanze sind essbar. Bekannt ist das hochwertige Nachtkerzenöl, dass aus den Samen der Pflanze gewonnen wird. Durch den hohen Anteil an essenziellen Fettsäuren ist es eine Wohltat bei Beschwerden wie Neurodermitis und stärkt auch unser Immunsystem.

 


ANZEIGE

Natürlich heilen mit Nachtkerzentee bei Husten und Erkältungen.

 

Die wunderschönen Blüten, die im Spätsommer ihre Pracht zeigen werden, als Tee bei Husten und Erkältungskrankheiten getrunken. Wenn die Blütenstempel nicht aus der Blüte entfernt werden, sind muss der Tee durch einen Filter abgeseiht werden. Sie haben feine Härchen, die ein Kratzen im Hals verursachen. Die frischen Blüten sind essbar und bieten eine wunderschöne Dekoration für Salate und Speisen.

 


Den Namen Nachtkerze verdankt diese wunderschöne Pflanze ihren Blüten, die sich in der Abenddämmerung innerhalb von 30 Sekunden öffnen und einen betörenden Duft verbreiten.  Sie leuchten strahlend gelb wie der Schein einer Kerze.

 

Samen der Nachtkerze als Vogelfutter für Wildvögel. Die trockenen Samenstände kann man abschneiden und als Vogelfutter aufhängen.

 

 

Die Pfahlwurzeln der einjährigen Nachtkerze lassen sich als Gemüse zubereiten. Die Wurzeln haben viele Wirkstoffe wie Schleim, Mineralstoffe und Vitamine, Flavonoide usw. an Bord. Die kleinen Blätter aus der einjährigen Blattrosette können für Salate oder als Beigabe in Spinat verwendet werden.

 


Wildpflanzen haben sehr viel Energie und verfügen über Überlebensstrategien. Nachtkerzen wachsen auch auf kargen Böden und auf Schutthalden. Durch üppige Samenstände sichern Sie ihre Vermehrung.

 

 

 

Redaktion: Andrea Mühlisch

Text, Foto, Info&Quelle: Frau Antje Bayer, Kräuterfachfrau, PhytAro, zertifizierte Heipflanzenpädagogin

 

Anzeige



Das könnte Sie auch interessieren.