Wein und Weine richtig genießen.

Wer kennt das nicht. Man ist in Gesellschaft und genießt mit lieben Freunden oder Bekannten ein Glas Wein. Oder man erlabt sich an einem Glas Wein am Kamin, beim Essen oder als Ausklang der Arbeitswoche oder einfach ohne Grund mal so. Der Wein schmeckt mit unter nicht nur hervorragend und ist sozusagen auch belebend, sondern er steht inmitten einer besonderen Aura, die von Weinkultur und Tradition umringt ist.

 


Angefangen von verschiedenen Rebsorten über tatkräftige Winzer und Produzenten aus den Anbaugebieten im Inland und Ausland bis hin zu unzähligen Weinqualitäten, gibt es viel zu berichten. Denk man beim Genuss eines Weines zu lange darüber nach, so vergisst man möglicherweise die Zeit! Diese Situation könnte sicherlich zu so mancher Fehleinschätzung und fälschlicher Ausfassung führen, die eventuell mit dem konsumierten Alkoholeinfluss zu tun haben könnten. Da wir aber als Genießer den Wein zur Gaumenfreude und zum Gaumenkitzeln erfahren möchten, schließen wir das aus.

 

Genussmittel aus vergorenen Traubensaft. Most.

 

Nun gut, Wein ist ein Genussmittel und so kann man das sehen!


Nüchtern betrachtet entsteht Wein durch alkoholisierte Gärung vom ausgepressten Saft der Weintraube. Der Weinfachmann bezeichnet diesen teils vergorenen Beerenfruchtsaft der Traube als "Most". Durch verschiedene Prozesse in Verbindung mit Reifeprozessen und Lagerung entwickeln die erfahrenen Winzer und Weinproduzenten ihre Weine, die sie später Weinkunden in einem vielzähligen Angebot zum Kauf offerieren. Ob man das Prozedere hier an dieser Stelle genauer erläutern muss, ich denke "nein".

 

Die Anmutung der Weinflasche mit Vorder- und Rückenetikett.

 

Der optimale Weingenuss fängt schon mit der Anmutung der Weinflasche an. Eine grazile Weinflasche, ein schönes Vorder- und Rückenetikett und ein schöner Verschluss hebt dabei die Stimmung auf den Verzehr eines guten Tröpfchens. Das Etikett sollte mit all seinen rechtlichen Pflichtangaben, die die notwendigen Auskünfte über den Wein hergeben, versehen sein.

 

Da gibt es rechtliche Bestimmungen, die an anderer Stelle näher erläutert werden sollten. Ansonsten findet man Angaben zu Art des Weines, Herkunftsangabe, Alkoholgehalt, evtl. Prüfungsnummer, Geschmackvariante, Abfüller, Allergene, Losnummer und was der Produzent sonst noch seinen Weingenießern mitteilen möchte.

 


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Wein öffnen. Naturkorken und Schraubverschluss.

 

Ein Naturkorken, eine Kapsel aus Kunststoff oder Stanniol ziert den Flaschenmund. Diese Variante ist uns sehr wohl bekannt, allerdings wird sie immer mehr abgelöst von dem Schraubverschluss. Den Korken öffnet man normalerweise am besten mit einem dafür vorgesehenen Korkenzieher. Meine Recherchen haben mir so manche abenteuerliche Öffnungsmethoden aufgezeigt, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Zu den harmlosesten gehört das Hereindrücken des Korkens mit einem entsprechenden Gegenstand.

 

Die einfachste und wohl die bequemste Methode der Öffnung einer Weinflasche ist der praktische Schraubverschluss! Man dreht ihn einfach, durch Drehen gegen den Uhrzeigersinn nach links, auf!

 

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Das Weinglas in Apfelform für verarbeiteten Beerensaft.

Man sagt, der Kelch eines Weinglases sollte die Form eines Apfels haben. Gemeint ist damit, eine bauchige Form, die sich nach oben hin verjüngt und konisch zuläuft.

 

Der Kelch wird bis zu einem Drittel mit Wein gefüllt. Durch die apfelförmige Kelchform kann der Wein im Kelch, ohne etwas zu vergießen, geschwenkt werden. Der magische Duft des Weines, das Bouquet wird hiermit optimal von der Nase aufgenommen.

 

Das Zusammenspiel des Aufnehmens des Duftes und des Geschmackes des Weines auf der Zunge führt zum besonderen Geschmackserlebnis und zum vollkommenden Genuss des Weines.

 

 

Der lange Stiel zum Anfassen des Glases verhindert, dass sich der Wein durch die Berührung mit der Hand erwärmt. Um den optischen Eindruck des Weines zu bewahren und zu beurteilen, eignen sich klare, durchsichtige und dünnwandige Weingläser.


 

 

Man sagt, der Kelch eines Weinglases sollte die Form eines Apfels haben. Gemeint ist damit, eine bauchige Form, die sich nach oben hin verjüngt und konisch zuläuft. Der Kelch wird bis zu einem Drittel mit Wein gefüllt. Durch die apfelförmige Kelchform kann der Wein im Kelch, ohne etwas zu vergießen, geschwenkt werden. Der magische Duft des Weines, das Bouquet wird hiermit optimal von der Nase aufgenommen.

 

 

Das Zusammenspiel des Aufnehmens des Duftes und des Geschmackes des Weines auf der Zunge führt zum besonderen Geschmackserlebnis und zum vollkommenden Genuss des Weines. Der lange Stiel zum Anfassen des Glases verhindert, dass sich der Wein durch die Berührung mit der Hand erwärmt. Um den optischen Eindruck des Weines zu bewahren und zu beurteilen, eignen sich klare, durchsichtige und dünnwandige Weingläser.

 

Die richtige Temperatur für Weißwein und Rotwein.

Einen klare Faustregel bestimmt grob die Temperatur für den Weingenuss. Weiße Weine werden kalt getrunken, rote Weine werden warm getrunken. Die optimalen Temperaturen für Weißweine liegen bei 9-11 Grad. Rotweine bevorzugen für ihr Geschmackserlebnis eine Temperatur von 16-18 Grad. Damit sich die Aromen bei bestimmten Rotweinen durch Luftzufuhr besser entfalten können, sollte man sie 1-2 Stunden vor mit Genuss entkorken.

 

Weinangebot, Weinarten und Qualitäten.

Die Weinarten differenzieren sich groben Kategorien wie erst mal Weißwein, Rotwein oder Schaumwein, trockene, halbtrockenen und liebliche Weine, in Qualitätsstufen wie Prädikat Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein. Eine fachliche Beratung im Weinhandel in der Nähe oder in den Online-Shops bietet dort Hilfestellung, wenn es darum geht, den angemessenen Wein für den richtigen Anlass zu finden. Nicht jeder Wein passt zur geplanten Gelegenheit, das sollte man berücksichtigen, damit man keine Überraschung erlebt.

 

Redaktion&Foto: Andrea Mühlisch

 

 



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