Wildkräuter, wilde Kräuter im Winter sammeln, anwenden und genießen.

Wilde Pflanzen und ihr unentdeckte Vorzüge, die besonders hilfreich im Winter anzuwenden sind.


Der Winter bringt Ruhe und Gelassenheit in den Garten und in die Natur. Die Gartenzeit ist längst schon im Herbst beendet und die Vegetation erholt sich, um im Frühling wieder frisch auszutreiben. Aber schläft die Natur wirklich und begeben sich alle Pflanzen auf das grüne Sofa. 

Gibt es hart gesonnene Cracks und Überlebenskünstler mit einem Survival Plan in der Natur? Tatsächlich gibt es viele Wildkräuter, die mit wenig Wärme und nur etwas Sonnenstrahlen auskommen könnten. Sie brauchen nicht viel zum Überleben und könnten auch bei kalten Temperaturen wieder ausschlagen und neu austreiben. Da die Winter bei uns oftmals nicht so hart und streng sind, kann man durchaus Wintertags in Wald und Wiese bestimmte Wildpflanzen entdecken.

 


Sie verfügen teils über uns oftmals unbekannte Eigenheiten wie die heilende Wirkung bei Erkrankungen und Neurodermitis oder einige sind sogar essbar in Salaten oder Gerichten.

 

Nachtkerze.


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Vogelmiere.

Die Vogelmiere hat es in sich. Sie dient aus Bodenanzeiger für sehr nährstoffreiche Böden.
Sie schmeckt leicht nussig und ist eine energiereiche Salatpflanze.

 

Als Ölmazerat, das ist ein Ölauszug z. B. in einem Färber-Distelöl bietet die Vogelmiere eine hervorragende Salbengrundlage bei Hautekzemen

 

Sie wächst ganzjährig. Ihr hoher Gehalt an Kieselsäure wirkt sich festigend auf das Bindegewebe aus.

 

Es kräftigt Haare und Nägel. Die Vogelmiere eignet sich sogar als Teezubereitung, sie wirkt verdauungsfördernd.

 

 

 

Spitzwegerich.

Der Spitzwegerich wird von vielen Tieren sehr begehrt. Spitzwegerich hilft bei Atemwegserkrankungen, bei Insektenstichen und schmeckt auch als Salatpflanze. Die jungen Blütenknospen in Öl eingelegt erinnern an den Genuss von Kapern.


Spitzwegerich-Tee hat jede Apotheke vorrätig. Der Frischpflanzensaft aus dem Reformhaus enthält sogar noch Aucubin, das wirkt antibiotisch.  Aucubin wirkt entzündungshemmend und Reiz mildernd.

 

Redaktion: Andrea Mühlisch

Text, Foto, Info&Quelle: Frau Antje Bayer, Kräuterfachfrau, PhytAro, zertifizierte Heipflanzenpädagogin

 

 



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